Die Anspannung ist vorbei, die Stifte sind niedergelegt und tausende angehende Heilpraktiker in ganz Deutschland atmen tief durch: Die schriftliche Heilpraktikerprüfung vom März 2026 ist Geschichte. Jetzt beginnt das nervenaufreibende Warten und die eine Frage, die allen unter den Nägeln brennt: Habe ich bestanden?
Wir wissen, wie du dich jetzt fühlst! Deshalb haben wir uns sofort an die Arbeit gemacht, um dir so schnell wie möglich eine erste Orientierung zu geben. In diesem Artikel findest du die offiziellen Lösungen der schriftlichen Heilpraktikerprüfung vom März 2026 mit kurzen, verständlichen Erklärungen sowie eine erste Einschätzung zum Schwierigkeitsgrad.

Einblick: Die Prüfungsfragen und Lösungen vom März 2026 im Detail
Hier gehen wir die einzelnen Prüfungsfragen durch. Nimm dir deine Notizen oder dein Gedächtnisprotokoll zur Hand und vergleiche deine Antworten.
Frage 1: Welche Aussagen zu Untersuchungsbefunden bei Lungenerkrankungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei einer Infiltration kann bei der Perkussion eine Dämpfung gefunden werden.
B) Bei einer Infiltration ist die Bronchophonie in der Regel verstärkt.
C) Bei einer Infiltration ist der Stimmfremitus typischerweise vermindert.
D) Bei einem Pneumothorax ist die Bronchophonie in der Regel verstärkt.
E) Bei einem Pneumothorax ist der Stimmfremitus typischerweise verstärkt.
Frage 1 Antworten: A und B. A) Bei einer Infiltration kann bei der Perkussion eine Dämpfung gefunden werden. B) Bei einer Infiltration ist die Bronchophonie in der Regel verstärkt.
Frage 2: Um solide, maligne Tumoren einzuteilen wird meist die TNM-Klassifikation verwendet. Dabei werden weitere Großbuchstaben nachgestellt (zum Beispiel G, R, L oder V) um den Tumor weiter zu klassifizieren. Welcher Begriff wird nicht durch den vorangegangenen Buchstaben in der TNM-Klassifikation korrekt zugeordnet? Wählen Sie eine Antwort!
A) T: Ausdehnung des Primärtumors
B) N: Lymphknotenmetastasierung
C) M: Mitotische Aktivität
D) G: Differenzierungsgrad
E) R: Resektionsstatus nach Operation
Frage 2 Antworten: Nur C. C) M: Mitotische Aktivität
Frage 3: Ein Patient entwickelt in Ihrer Praxis plötzlich Symptome eines Schlaganfalls. Wie verhalten Sie sich in dieser Situation richtig? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Rasche Vorstellung beim Hausarzt empfehlen.
B) Vitamin D intramuskulär verabreichen.
C) Vitalfunktionen des Patienten überprüfen und schnellstmöglich die Notrufnummer 112 anrufen.
D) Den sog. FAST-Test durchführen, um die Verdachtsdiagnose grob orientierend zu prüfen.
E) Dem Patienten mindestens 1 Liter zu trinken geben und den Patienten sich mit Unterstützung bewegen lassen, um die Blutzirkulation anzuregen.
Frage 3 Antwort: C und D. C) Vitalfunktionen des Patienten überprüfen und schnellstmöglich die Notrufnummer 112 anrufen. D) Den sog. FAST-Test durchführen, um die Verdachtsdiagnose grob orientierend zu prüfen.
Alle Prüfungsfragen als PDF herunterladen
Möchtest du die Prüfungsfragen in Ruhe durchgehen, Notizen machen und sie mit deinen eigenen Aufzeichnungen vergleichen? Um es dir so einfach wie möglich zu machen, haben wir die uns vorliegenden Prüfungsfragen vom März 2026 für dich in einem übersichtlichen PDF-Dokument zusammengefasst.
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Erste Einschätzung: Der Schwierigkeitsgrad der Prüfung vom März 2026
Erste Einschätzung: Der Schwierigkeitsgrad der Prüfung vom März 2026 Nach der ersten Durchsicht der Prüfungsfragen der Heilpraktikerprüfung vom März 2026 lässt sich ein erstes Fazit ziehen. Auf einer Skala von 1 bis 10 (wobei 10 die höchste Schwierigkeit darstellt) würden wir diese Prüfung bei einer 8/10 einordnen. Die Prüfung verlangt ein tiefes Verständnis für differentialdiagnostische Abwägungen, präzise Kenntnisse der Gesetzeskunde und die Fähigkeit, komplexe Krankheitsbilder anhand von Aussagenkombinationen korrekt zu bewerten.
Besonders auffällig waren dieses Mal Fragen aus den Bereichen Gesetzes- und Berufskunde, Differentialdiagnose von Leitsymptomen und Notfallmedizin. Diese Bereiche stechen hervor, da sie nicht nur reines Faktenwissen abfragen, sondern die Transferleistung erfordern, spezifische rechtliche Regelungen (z.B. Infektionsschutzgesetz) auf Fallbeispiele anzuwenden und bei Symptomkomplexen wie Kopfschmerz oder Ikterus Krankheiten aus völlig unterschiedlichen Organsystemen gegeneinander abzugrenzen. Die Notfallfragen verlangten zudem eine exakte Kenntnis der korrekten Handlungsabläufe unter Zeitdruck.
Knackpunkte waren sicherlich die Fragen zum/zur
Insgesamt lag der Schlüssel zum Erfolg dieser Prüfung insbesondere in folgenden Schwerpunkten: präzise Kenntnisse des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) inklusive Behandlungsverboten und Meldepflichten, sichere differentialdiagnostische Abgrenzung von internistischen und neurologischen Krankheitsbildern anhand von Leitsymptomen, fundiertes Wissen über die Pathophysiologie und Klinik von Stoffwechsel- und Hormonstörungen sowie die korrekte Einschätzung und das Management von akuten Notfallsituationen.
Psoriasis (Frage 14), bei der die korrekte Antwort “Alle Aussagen sind falsch” lautete. Dies war besonders herausfordernd, da man nicht nur eine richtige Aussage finden, sondern fünf gängige, aber fehlerhafte Annahmen zur Ätiologie, Klinik und Therapie der Schuppenflechte sicher als falsch identifizieren musste.
Berufs- und Gesetzeskunde (Frage 18), die ein sehr detailliertes Wissen über die Behandlungsverbote nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) erforderte. Die Schwierigkeit lag in der Unterscheidung zwischen namentlich meldepflichtigen Krankheiten mit Behandlungsverbot und solchen, die zwar ein Behandlungsverbot nach sich ziehen, aber nicht meldepflichtig sind (z.B. Geschlechtskrankheiten), sowie den Sonderregelungen für Personen in Lebensmittelberufen.
Differentialdiagnose der Hypokalzämie (Frage 32), bei denen man interdisziplinäres Wissen aus Endokrinologie (Hypoparathyreoidismus), Pharmakologie (Schleifendiuretika), Vitamin-Stoffwechsel und Onkologie (Multiples Myelom) kombinieren musste, um die korrekten Ursachen aus einer Liste von fünf sehr unterschiedlichen Krankheitsbildern und Therapien zu filtern.
Differentialdiagnose des Ikterus (Frage 6), bei der man die Pathophysiologie verschiedener Erkrankungen wie Virushepatitis, Gilbert-Meulengracht-Syndrom, Pankreaskopfkarzinom und Choledocholithiasis verstehen musste, um die Urolithiasis als unwahrscheinlichste Ursache für eine Gelbsucht zu erkennen.
Und jetzt? Durchatmen und austauschen!
Das Vergleichen der Lösungen ist das eine, das Verarbeiten der Anspannung und das Teilen der eigenen Erfahrung das andere. Du bist mit deinen Gedanken und Gefühlen nicht allein!
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Bestanden? Herzlichen Glückwunsch! Jetzt startet die Vorbereitung auf die Mündliche!
Hast du nach dem Abgleich ein gutes Gefühl und bist zuversichtlich, die 75 %-Hürde geschafft zu haben? Fantastisch! Atme tief durch und sei unglaublich stolz auf diesen riesigen Meilenstein. Du hast es dir verdient!
Aber vergiss bei aller Freude nicht: Die schriftliche Prüfung ist nur die erste Etappe des Marathons. Die eigentliche Herausforderung, bei der du als zukünftiger Therapeut auf dem Prüfstand stehst – die mündliche Prüfung –, steht noch bevor.
Verschwende jetzt keine wertvolle Zeit! Die Wochen zwischen der schriftlichen und der mündlichen Prüfung vergehen oft schneller als gedacht. Nutze das Momentum, denn dein gesamtes Wissen aus der schriftlichen Vorbereitung ist jetzt noch frisch und abrufbereit. Es ist das perfekte Fundament, auf dem du aufbauen kannst.
Jetzt verschiebt sich der Fokus komplett: weg vom reinen Ankreuzen von Fakten, hin zum freien Sprechen, zum lauten Denken und zum sicheren Auftreten vor den Prüfern. In der mündlichen Prüfung geht es darum, vernetztes Denken zu beweisen und unter Druck eine professionelle Anamnese und treffsichere Differenzialdiagnosen zu erstellen. Der Druck in dieser Live-Situation ist eine ganz neue Herausforderung, und die Nervosität kann einem schnell einen Strich durch die Rechnung machen.
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Fazit
Egal, wie dein Gefühl nach dem Abgleich der Lösungen ist: Sei stolz auf dich! Du hast dich dieser riesigen Herausforderung gestellt und unglaublich viel geleistet. Die Prüfung vom [Monat] [Jahr] ist vorbei und nun heißt es, den Blick nach vorne zu richten.
Wir drücken dir von Herzen die Daumen für deinen Weg!




